Beschreibung

Wer einer Depression einmal zum Opfer gefallen ist, beschreibt ein Gefühl, das wie die Dunkelheit über einen hereinbricht. Dauerhafte Müdigkeit und Erschöpfung kennzeichnen die Situation des Depressiven und auch das Gefühl, dass einem jegliche Energie und Willenskraft entzogen wird. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, ein fehlendes Selbstwertgefühl und völlige Leere nehmen Besitz von den Depressiven und gleichzeitig das Interesse und die Freude an allen Aktivitäten des täglichen Lebens. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit kann so stark ausgeprägt sein, dass es zu Selbsttötungsabsichten führt. Mit der gleichen Hilflosigkeit stehen Betreuende vor diesen Menschen. Mit Worten der Aufmunterung („Kopf hoch“ – „wird schon wieder“) schadet man mehr, als man hilft. Wir schwanken zwischen Mitleid, ohnmächtigem Danebenstehen und Aggression.

Inhalte:

  • Unterscheidung: Verstimmung, normale Trauer und krankhafte Depression
  • Hauptgruppen der Depression und die jeweiligen Symptomatiken
  • Beeinträchtigungen des Patienten und die daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags
  • die wichtigsten allgemeinen Grundregeln helfenden Handelns bei Depressiven

Zielgruppe: Pflegepersonen

Umfang: 8 Unterrichtsstunden von 09:30 Uhr–16:30 Uhr

Termin: 02.10.2019 / Standort: Oranienburg

Dozent: Martin Meyer-Marzak, Gesundheitswissenschaftler, Organisationsberater, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie

Kosten: 125,00 € (die Abrechnung erfolgt über den DBfK)

Anmeldung: Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular